| FaLi erneut stärkste Hochschulgruppe im StuPa |
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| Geschrieben von: Stefanie Kalleske | |
| Donnerstag, den 24. Juni 2010 um 12:55 Uhr | |
Endlich sind sie ausgezählt, alle Stimmzettel, die in den letzten Wochen in den Wahlurnen gelandet waren. Wie auch im letzten Jahr landete die Fachschaftsliste (FaLi) an der Spitze, mit 40 % der Stimmen. Sie erreichten damit 12 % mehr als im Vorjahr (28 %). Die Jusos waren erneut die zweitstärkste Hochschulgruppe und auch sie konnten sich von 23 % auf 28 % steigern. Zusammen kämen beide HSGs auf 15 Sitze (FaLi 9; Jusos 6) im Studierendenparlament. Sollten sie sich für eine Koalition entscheiden, hätten sie eine absolute Mehrheit um Entscheidungen durchzusetzen. Die LAL und die Junge Union sind mit jeweils zwei Sitzen vertreten und jeweils ein Sitz geht an die Liberale HSG und den RCDS.
Die Wahlbeteiligung war überraschend hoch, was besonders im bundesweiten Verglich mit anderen Universitäten auffällt. Sie stieg von rund 26 % im Vorjahr auf rund 37%. Dies entspricht 7855 Studenten, von denen jedoch rund 1000 Stimmen als ungültig gezählt werden mussten. Allerdings ging es diesmal auch um die Abstimmung zum landesweiten Semesterticket, was die erhöhte Beteiligung erklären würde. Wie an den im Vorfeld überwiegend negativen Stimmen bereits zu erkennen war, wurden beide Varianten von fast 90 % der abgegebenen Stimmen abgelehnt. Für kaum einen Studenten hätte sich ein Semesterbeitrag von 244,- bzw. 310,- Euro gelohnt. Fast schon unverschämt, so viel Geld für die Nutzung von Bummelzügen zu verlangen, die dann auch, zumindest im ersten Modell, nur am Wochenende oder nach 19 Uhr genutzt werden können. Vielleicht hätte der AStA mehr mit den Busgesellschaften verhandeln sollen anstatt mit der Bahn, die sicher nicht auf das Geld der Studenten angewiesen ist. Dennoch scheint sich nur ein Drittel der CAU-Studenten für Hochschulpolitik und die damit verbundene Mitbestimmung zu interessieren. Die Mehrheit nimmt in Kauf, dass irgendwer ins StuPa und den AStA gewählt wird und dort Entscheidungen beeinflusst, die auch sie selbst betreffen. Obwohl auch Kieler Studenten bewiesen haben, dass sie durchaus in der Lage sind sich politisch zu engagieren. Denn auch sie unterstützen die Lübecker Studenten bei ihrer Demo gegen die geplanten Einsparungen der Landesregierung. Was wird die neue Wahlperiode also bringen? Die FaLi möchte sich laut ihrer Wahlbroschüre unter anderem auch weiterhin für die alten Studiengänge sowie keine Studiengebühren einsetzen. Weiterhin möchten sie eine Modernisierung des Campus durchsetzen und für die Ausfinanzierung der Uni kämpfen. Wie realistisch diese Vorstellungen in Zeiten der Regierungssparmaßnahmen sind, kann sich jeder selbst denken. Die Jusus hingegen rückten eindeutig den Spaß am Studieren in den Vordergrund. Können wir uns also auf mehr Freizeit im Studium freuen? Strombergs Antwort darauf wäre mit Sicherheit: Das Leben ist doch kein Ponyhof!
Ausführlichere Wahlergebnisse findet ihr unter: http://www.stupawahl.uni-kiel.de/cgi-bin/cms/front_content.php?idcat=2
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Endlich sind sie ausgezählt, alle Stimmzettel, die in den letzten Wochen in den Wahlurnen gelandet waren. Wie auch im letzten Jahr landete die Fachschaftsliste (FaLi) an der Spitze, mit 40 % der Stimmen. Sie erreichten damit 12 % mehr als im Vorjahr (28 %). Die Jusos waren erneut die zweitstärkste Hochschulgruppe und auch sie konnten sich von 23 % auf 28 % steigern. Zusammen kämen beide HSGs auf 15 Sitze (FaLi 9; Jusos 6) im Studierendenparlament. Sollten sie sich für eine Koalition entscheiden, hätten sie eine absolute Mehrheit um Entscheidungen durchzusetzen. Die LAL und die Junge Union sind mit jeweils zwei Sitzen vertreten und jeweils ein Sitz geht an die Liberale HSG und den RCDS.