| Noah and the Whale |
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| Geschrieben von: Anne Witzke | |
| Sonntag, den 31. Januar 2010 um 20:55 Uhr | |
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Als Vorband stehen „Noah and the Wale“ auf meiner Eintrittskarte. Hab ich noch nie gehört, aber der Name kommt mir irgendwie trotzdem bekannt vor. Vielleicht aus der Bibel. Mein Music Player jedenfalls stuft sie als Folk-Rock ein. Das sind sie auch im Prinzip, aber eigentlich sind sie auch noch mehr, wie ihr Auftritt mich lehrt. Der schmächtige Sänger mit der dunklen Stimme. Die ruhige aber trotzdem unglaublich volle fast orchestrale Musik. Der Violinist, der sein Instrument so irre bearbeitet, dass am Ende fast keine Saite mehr drauf ist. Hört man auf die Texte so handeln sie von Herzschmerz, der verlorenen Liebe, Einsamkeit und Neuanfang. Eigentlich machen Noah and the Whale eher leise Musik, aber das war ein Konzert, also haben sie laut gespielt. Das war unglaublich toll. Ich hab mir nach ihrem Auftritt eine CD gekauft. Infos auch auf http://www.arte.tv/de/nav/2913810,CmC=2914088.html
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Ich hatte den Konzertraum pompöser in Erinnerung, als vor ein paar Jahren Keane, Razorlight und The Soundtrack Of Our Lives dort vom Rolling Stone Magazine gehyped wurden. Irgendwie ist mir so, als hing dort das letzte Mal ein Kronleuchter an der stuckverzierten Decke. Der fehlt. Aber der Stuck ist noch da. Genauso wie die Rundbögen an den Wänden, die den Raum wie einen mittelgroßen Ballsaal wirken lassen. Dazu auf der einen Seite eine Bar und auf der anderen Seite eine VIP-Tribüne. Das ist das Ambiente.